Ökumenischer Stadtkirchentag in Bottrop – Eröffnungsgottesdienst der ACK

Die Gottesdienstteilnehmenden schrieben auf Zetteln, wie sie „Salz der Erde“ oder „Licht der Welt“ sein wollen. Foto: A. Muhr-Nelson

Gutes Miteinander statt Nebeneinander

„Salz der Erde – Licht der Welt“: Unter diesem Motto steht der Ökumenische Stadtkirchentag in Bottrop, zu dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bottrop aus Anlass des 100. Stadtjubiläums einlädt. Die Feierlichkeiten dauern noch bis zum 16. Juni.

„Das Stadtbild von Bottrop ist vom Bergbau geprägt. Aber auch die christlichen Kirchen und Gemeinden mit all ihren verschiedenen sozialen Einrichtungen haben unsere Stadt nachhaltig geprägt“, sagt der ACK-Vorsitzende, Pastor Heinz-Bernd Meurer. Er lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Stadtkirchentag ein. Was früher eher ein Nebeneinander und manchmal sogar ein Gegeneinander gewesen sei, „ist seit vielen Jahren zu einem lebendigen und guten Miteinander geworden.“

Dieses Miteinander war spürbar beim Eröffnungsgottesdienst in der katholischen Stadtkirche St. Cyprianus. „Wir können auf ganz unterschiedliche Weise Licht der Welt sein, etwa wenn wir Trauernden Trost zusprechen, aber auch wenn wir an Gefangene denken und ihnen beispielsweise  zu Weihnachten Päckchen schicken“, führte der altkatholische Dechant von NRW, der Bottroper Pfarrer Reinhard Potts, aus.

Der Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde, Pfarrer Klaus Göke, erinnerte an das seit 2015 anhaltende überzeugende Engagement für Geflüchtete. „Mit gelebter Willkommenskultur sind wir hier in Bottrop als Christinnen und Christen sichtbar und spürbar Salz der Erde“, betonte Göke, der zugleich auch Regionalpfarrer des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung/MÖWe der Evangelischen Kirche von Westfalen (www.moewe-westfalen.de)ist.

Das Logo des Stadtkirchentages zeigt eine Weltkugel, die von vielen kleinen, bunten, eckigen Formen bedeckt ist. Diese Formen symbolisierten Salzkristalle und Lichtquellen.  Das bedeute, „wir alle bilden die gegenwärtige Welt“, so die Koordinatorin Margit Jung. Die Gottesdienstteilnehmenden bat sie darum, auf eckigen Zetteln aufzuschreiben, wie sie „Salz der Erde“ oder „Licht der Welt“ sein wollen.

Der Stadtkirchentag in Bottrop bietet zwischen Pfingsten und dem Sonntag Trinitatis (16. Juni) unterschiedliche Veranstaltungen zu ökumenischen Themen, Andachten, Ausstellungen, Musik, Puppentheater und eine „Nacht der offenen Gotteshäuser“, an der auch Moscheen teilnehmen. Höhepunkt und Abschluss bilden eine „Kirchenmeile“ auf dem Berliner Platz mit „weißer Tafel“ am Samstag, 15. Juni, sowie ein Open-Air-Gottesdienst mit dem Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann und dem westfälischen Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller aus Bielefeld am Sonntag.

Internet: www.stadtkirchentag-bottrop.de

 

 

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